Hallo Du,

schön, dass du hier auf unsere Seite gefunden hast und noch schöner, dass du hier in unserem Blog liest. Corona. Baff. So viele Wochen schon Ausnahmezustand. So viele Wochen Unsicherheit, Ungewissheit und nicht so richtig wissen, wie man sich gerade fühlen soll. Es ist anders als die Ängste und Sorgen, die man sonst hat. Weil wir nicht wissen, wann es weitergeht und wie dieses Weiter dann aussehen wird. Zunächst ist es natürlich echt beschissen, dass so viele Hochzeiten abgesagt bzw. verschoben werden müssen. Nicht nur ein immenser wirtschaftlicher Schaden, auch bei uns, auch emotional echt schwierig für all die Paare, die monatelang mit ganz viel Liebe diesen einen Tag geplant haben. Belastend ist aber auch Freunde und Familie nicht sehen zu können, sich um einige zu sorgen und sich Gedanken darüber zu machen, was dass alles gerade mit unserer kleinen Tochter macht. Welche Folgen wird das alles für sie haben? Und genauso belastend ist zu sehen, wie sich auch bei dieser Problematik/Thematik die Gesellschaft spaltet. Es gibt nur plus oder minus, schwarz oder weiß … Die Meisten, die die Maßnahmen überzogen finden oder sich zu sehr eingeschränkt fühlen, bezweifen dann gleich, dass es überhaupt dieses Virus gibt oder teilen die wildesten Theorien. Aber das ist eigentlich nicht der Grund für diesen Blogpost.

 

Als das alles los ging, Selbstquarantäne, Kindergarten zu … da war da ganz viel Tatendrang. Ellenlange To-Do-Listen, Ideen, was man jetzt anbieten könnte. Videoworkshops? Komm, wir machen dies. Komm, wir machen das. Es hat gute zwei Wochen gedauert, bis mir klar wurde: Schaff ich nicht. Die Situation ist belastend. Und man kann einfach auch mal akzeptieren, dass man auch, wenn man scheinbar nicht viel zu tun hat, gerade in so einer Situation nicht 150 Prozent geben kann oder muss. Es gibt bestimmt Menschen, die das können. Ich gehöre nicht dazu. Also: viel Garten, viel Annelie, viel Lesen, ein bisschen nähen, malen und auch die ein oder andere Arbeit für unsere Firma: Instagramposts, Presets-Verfeinerung, Presetsverkauf, und vor kurzem jetzt: wieder erste Shootings und Bildbearbeitung.
Auf der anfänglichen To Do-Liste stand auch „regelmäßige Blogposts“ – und was wir euch gerne alles schreiben würden: „Warum es für uns keine unfotogenen Menschen gibt“, „6 Jahre Hochzeiten“ und „Wie findet man den passenden Hochzeitsfotografen“ hängen schon in der Pipeline. Und die Liste mit Themenideen ist lang. Aber es hat einfach nicht geklappt. Diesen Post schreiben wir, um euch zu sagen: wir versuchen es! Aber das Schreiben bedarf der Ruhe und die ist mit einer 3,5-jährigen Tochter nicht immer so einfach herzustellen.

Außerdem sollen doch endlich die 2019-Hochzeiten gebührend Platz auf der Website finden. Auch das wird irgendwann die kommenden Wochen geschehen.

Wir sind da, arbeiten im Hintergrund, tun, was möglich ist. Wir planen gerade mit unseren Brautpaaren Plan B’s, haben den für uns besten Umgang mit der Situation gefunden und sind dankbar die besten Kunden zu haben. Wir freuen uns auf die bevorstehenden Shootings, ganz viel Familien- und Paarliebe. Und auch auf unsere weiteren Nachbarschaftsshootings. Und wenn wir dieses Jahr das erste Mal bei einem Ja-Wort dabei sind, dann werden Tränen fließen. Und wenn wir nicht gerade arbeiten, gehts halt weiter im Garten, wird weiter an Aquarell getüftelt (- hier mein erstes Werk, auf das ich stolz bin), wird ganz viel gespielt und gelesen, und auch weiter geplant und Ideen aufgeschrieben und weiter gehofft.

Wir freuen uns weiterhin über jede Rückmeldung über Mail, FB, Instagram, und von unseren ehemaligen Kunden über jede google-Bewertung, über jeden Gutscheinkauf und einfach jedes liebe Wort. Wir schaffen das zusammen.
Und so wie ich versuche, endlich mal zu sehen, dass das, was wir leisten, genug ist und versuche, positiv zu bleiben, so wünschen ich bzw. wir euch:

Haltet durch! Passt auf euch und eure Mitmenschen auf und bleibt vor allen Dingen gesund!

Annika (und Gabriel)

SHARE
error: Content is protected !!