Du kennst das bestimmt. „Ich bin nicht fotogen“ oder „Ich bin nicht schön“ – entweder von dir selbst oder mindestens von einer Person aus deinem näheren Umfeld, oder? Wir hören diese Sätze auch oft. Sowohl in unseren Brautpaar-Vorgesprächen als auch direkt vor oder während einem Shooting. Und ich (Annika) würde lügen, wenn ich sage, dass ich selbst nicht oft genau solche Gedanken habe über mich selbst.

Woher kommt dieses Gefühl nicht schön zu sein? Und was ist eigentlich schön? Wer definiert das? Was bedeutet fotogen sein? Was muss man dafür haben?

Ob es die Medien sind, Erziehung oder Erlebnisse … es sitzt bei den Meisten oft ganz tief. Nicht schön genug, nicht die Körpermaße, die man gerne hätte, keine so vollen Haare, unreine Haut, hier ein Fettpölsterchen, Augenringe, und und und.
Ja, ich, die da oben noch zugegeben hat, dass sie selbst solche Gedanken hat, möchte euch sagen: Na und? Wir sind alle mehr als unser Aussehen. Wir sind schön, so, wie wir sind. Und der Spruch: Schönheit kommt von innen – der stimmt. Und das werden wir gleich noch mehr erläutern.

„Du bist schön genug, du machst das schon richtig. Den Fehler, den du suchst, den gibts nicht.“ (Haller)

Viele Menschen empfinden sich auch als unfotogen. Und machen das daran fest, dass sie auf den meisten Fotos die Augen geschossen haben oder Selfies einfach nicht so aussehen, wie man sich das vorstellt.
Es wird aber immer ein Unterschied sein, ob ihr z.B. von einer Amateurkamera totgeblitzt werdet, ob ihr steif und gestellt in die Kamera lacht, aus einem seltsamen Winkel fotografiert werdet … oder ob jemand mit Erfahrung, Gefühl und Expertise euch auf natürliche Art und Weise fotografiert, Augenblicke einfängt, euch gut aussehen lässt.

Für uns persönlich gibt es keine Menschen, die nicht schön oder nicht fotogen sind. In einem Hochzeitsvorgespräch sagte ein Bräutigam mal: „Als wir auf eurer Website waren und jetzt auch hier in den Alben, wir sind verblüfft. Da sind auch normale Menschen zu sehen, nicht nur welche, die aussehen wie Models. Ganz durchschnittliche Menschen, die aber alle wunderschön aussehen, die strahlen. Da wussten wir gleich: da trauen wir uns vor die Kamera.“
Das war ein wunderschönes Kompliment für uns und gleichzeitig für alle Menschen.

„Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. (David Hume)

Wenn wir euch doch nur zeigen könnten, was wir sehen und fühlen, wenn wir durch den Sucher blicken. Wenn ihr verstehen könntet, dass es noch  nicht einmal darauf ankommt wie man aussieht, sondern was man ausstrahlt. Wie oft wir mit Tränen in den Augen auf den Auslöser drücken.

Da stehen Menschen vor unseren Kameras, aus vollem Herzen lachend, oder sich anschmachtend, strahlend voller Liebe und Lebensfreude und Glück … Ein gerade frisch getrautes Ehepaar, die ersten ruhigen Momente des Hochzeitstages während des Shootings genießend; eine kleine Familie mit ganz viel Spaß beim Picknick und rumtoben und Quatsch machen; zwei frisch gebackene Eltern, die vor Stolz und Ehrfurcht strahlen und Geborgenheit und unendliche Liebe geben; ein Paar, dass sich selbst einfach feiert; eine Braut oder ein Bräutigam, die beim Getting Ready vor Aufregung fast platzen;  Brauteltern, die mit Tränen in den Augen ihre Kinder ansehen ….  Das ist es, was jeden schön macht: Es ist die Liebe – in euch selbst und füreinander. Und das ist das, was wir jedem zeigen wollen. Ihr seid schön, ihr seid fotogen. Ihr habt dieses unendliche Glück einander gefunden zu haben, füreinander da zu sein, miteinander lachen, träumen und leben zu können.

Ihr müsst uns nur vertrauen und euch fallen lassen. Kein angestrengtes Lachen in die Kamera, keine Modelerfahrung, nicht durchhetzen von einer Pose in die nächste und auch kein eeeeewiglanges Shooting – nein! Einfach Spaß haben, miteinander lachen und den Moment genießen. Es ist unsere Aufgabe diese Atmosphäre herzustellen und euch dann in wundervollen Momenten zu fotografieren. Und ihr werdet fotogen und schön sein.  Denn wir können das. Wir fotografieren nun im sechsten Jahr Hochzeiten, Familien, Neugeborene und Paare im Saarland und Rheinland Pfalz und haben Kunden, die aus Hamburg, Frankfurt, Köln und Freiburg zu uns kommen. Wir haben die Erfahrung, aber vorallem auch die Empathie und das Gespür für die Menschen vor unserer Kamera. Ob das auch an unseren Sozialarbeiterin/Ausbilder-Kompetenzen liegt, sich unser Spaß und unsere Leidenschaft für die Fotografie auf die Fotografierten überträgt, Annikas Hochsensibilität …. oder alles zusammen… es funktioniert.

Und jetzt wird es bestimmt auch die oder den ein oder anderen geben, der/die sagt: „Alles gut und schön, aber ich hab halt eben unreine Haut, die kann man nicht wegdiskutieren“. Wenn vor einem Shooting jemand sagt, dass man besser verschoben hätte, wegen dem Pickel auf der Nase, dann müssen wir immer schmunzeln. Wir bearbeiten unsere Fotos ja alle händig. Es ist für uns kein Problem Pickelchen verschwinden zu lassen. Gerne wollen wir auch noch auf die anderen Beispiele oben eingehen. Wir sind prinzipiell kein Fan davon jemanden völlig zu verändern, sprich schlanker zu bearbeiten, Falten und Narben zu entfernen u.s.w. Für uns gilt: was nur kurze Zeit verweilt, wie ein Pickel oder ein Kratzer, kommt weg. Was zu der Person gehört, bleibt. Wir achten z.B. bei lichtem Haar auch auf die Perspektive oder bei Frauen auch auf die Stellung der Oberarme, dass diese z.B. nicht an den Körper gedrückt werden. Manchmal greifen wir aber auch nicht ein, wenn beispielsweise der Moment zwischen den Verliebten gerade so schön ist. In diesem Fall verschmälern wir im Nachgang auch mal den Oberarm, füllen Haare auf… Auch hier könnt ihr uns vertrauen. Uns ist Natürlichkeit wichtig, aber auch, dass ihr euch auf den Fotos wunderschön fühlt.

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