Es ist wieder Zeit euch eine wundervolle Hochzeitsdienstleisterin vorzustellen, die aber auch neben den Hochzeiten süße Arbeit leistet, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist uns wichtig auf unserem Blog nur Menschen vorzustellen und damit auch weiter zu empfehlen, hinter deren Arbeit, Charakter und Philosophie wir voll stehen können.
Wir haben Andrea vor zwei Monaten endlich persönlich kennen lernen dürfen, denn wir hatten unter der Planung von Frau Liebe eine wundervolles Styleshoot zusammen. Nach dem Shooting – Gabriel konnte schon stundenlang an nichts anderes denken – durften wir von der Torte und den Cupcakes kosten. Schon zu Beginn gab es Macarons und Pralinen für alle anwesenden Dienstleister: ein Traum. Und was sollen wir sagen? Wir haben seitdem schon 2 x Macarons bestellt, sowie eine Torte zu unserem zweiten Hochzeitstag – jedesmal wieder super lecker! Ein paar Eindrücke von unserer kleinen Herzenstorte, von der süßen Backstube und dem Tortenatelier könnt ihr unten sehen.

 

Jetzt aber zuerst unser Interview mit Andrea – viel Spaß beim Lesen!

 

Annika:Magst du dich erst mal kurz vorstellen und uns erzählen, wie du zu Konditorin geworden bist?

Andrea: Hallo, ich heiße Andrea Kammer, bin Konditormeisterin aus Leidenschaft und wohne in Losheim am See. Vor 5 Jahren habe ich mich dazu entschlossen nach meiner Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing eine zweite Ausbildung zur Konditorin zu machen. Damals fand ich nach meinem Auslandsaufenthalt in Australien keinen Job als Dekorateurin und landete in einem Möbelhaus im Verkauf. Nach 3 Jahren war ich dort so unzufrieden dass ich beschloss mein Hobby zum Beruf zu machen, denn schon als Kind hab ich es geliebt zu backen. Nach 2 Jahren Ausbildung zur Konditorin machte ich anschließend den Meister um meinen Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen. Im Keller unseres Hauses war glücklicherweise genug Platz für meine eigene kleine Backstube und einen Beratungs-und Ausstellungsraum. Dort darf ich mich seit März diesen Jahres austoben und meine Kreativität unter anderem an Torten, Cupcakes, Macarons und Pralinen auslassen.

 

Annika: Wie entstehen deine Kunstwerke? Woher nimmst du die Ideen?

Andrea: Instagram und Pinterest sind natürlich super um die neusten Trends zu verfolgen. Gerade
in Australien oder den USA findet man vieles was man hier noch nie gesehen hat. Ich
versuche auch immer auf dem Laufenden zu bleiben und bringe mir die meisten Sachen
selbst bei, indem ich einfach ausprobiere. Das ist manchmal eine Herausforderung und es
geht auch mal etwas schief aber gerade das macht meinen Job so interessant.
Wenn ich im Urlaub bin versuche ich aber auch immer die ein oder andere Konditorei oder
Chocolaterie/ Patisserie zu besichtigen und lasse mich inspirieren.

 

Annika: Du erlebst es bestimmt auch oft, dass Kunden dir Bilder zeigen und eine bestimmte Vorstellung von ihrer Torte haben. Wie setzt ihr das gemeinsam um? Wie kann man sich diesen Prozess generell vorstellen – von der Idee zur Torte?

Andrea: Ich muss ehrlich sagen, ich bekomme eher selten Bilder. In den meisten Fällen vertrauen
mir meine Kunden und lassen mir freie Hand, dafür bin ich auch sehr dankbar. Allerdings
bin ich manchmal auch froh Bilder zu bekommen, wenn es um spezielle Aufträge geht
oder der Kunde nicht genau weiß wie er seine Vorstellung beschreiben soll, dann weiß ich
sofort in welche Richtung es gehen soll. Natürlich kopiere ich keine Torten, die Bilder
dienen dann lediglich als Anhaltspunkt, denn meinen eigenen Stil möchte ich schon
beibehalten.
Bei einem persönlichen Gespräch in meiner Backstube werden Aussehen, Füllungen und
Größe der Torte ermittelt. Für Brautpaare biete ich auch Anfang des Jahres Tastings an,
bei denen verschiedene Füllungen und Sweets probiert werden können.

 

Annika: Gibt es irgendeinen Torten-Trend, den du gar nicht mehr sehen kannst?

Andrea: Klar, in der Hochzeitssaison ist es irgendwann nicht mehr super spannend den dreißigsten
‚Naked Cake‘ zu machen, aber dadurch dass sich am Ende jede Torte von der anderen
unterscheidet wird es nie so richtig langweilig. Ich glaube ich habe noch nie eine Torte eins
zu eins identisch gemacht.

 

Annika: Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?

Andrea: Ganz klar Hochzeitstorten. Teil eines so wichtigen Tages sein zu dürfen von Menschen die
mir ihr Vertrauen schenken finde ich toll. Wenn die Brautpaare mir im Anschluss positives
Feedback geben, dass ihnen die Torte gut gefallen hat und es allen geschmeckt hat, dann
ist das für mich der beste Lohn.
Mit Schokolade arbeite ich aber auch sehr gern. Egal ob Pralinen, Tafelschokolade oder
Dekorationen aus Schokolade, es gibt so viele Möglichkeiten immer wieder neues zu
kreieren.

 

Annika: Und Gabriels Frage: Wie schaffst du es nicht beim backen schon alles aufzuessen?

Andrea: Haha, gute Frage!
Ich esse sehr gern Süßes und ich probiere ja auch alles was ich produziere aber

tatsächlich verliert man auch ein bisschen die Lust wenn man jeden Tag damit arbeitet.

Wenn ihr also für eure Hochzeit noch jemanden für das Süße sucht, oder für den Geburtstag, die Einweihungsparty, die Taufe und was man sonst noch so feiern kann: dann wendet euch an Andrea! Sie ist ein herzensguter Mensch. Sie weiß genau, was man sich wünscht, setzt es wunderschön um, verwendet hochwertige Zutaten, legt Wert auf Regionalität … und alles sieht nicht nur bombastisch aus, sondern schmeckt auch so. Ihr wollt mehr erfahren? Hier geht’s lang: http://www.ak-cakering.de/

Habt einen schönen 2. Advent.

Annika und Gabriel

 

 

 

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